Thursday, January 11, 2018

BBB news. Neue Einträge in der Bibliographie Berufsbild Bibliothekar_in

Im ersten Update der Bibliographie Berufsbild Bibliothekar_in im Jahr 2018 sind vor allem Titel aus der slowenischen Bibliothekszeitschrift "Revija Knjižnica" enthalten. Die Artikel sind auf Slowenisch, haben aber einen englischen Abstract. Die Zeitschrift habe ich über das DOAJ entdeckt.

Jelka Gazvoda: "The analysis of education and functional professional training in Slovenian librarianship". In: Knjižnica 42 (1998) 4, S. 73-103

Diana Kursawe: Diversity-orientiertes Personalmanagement in Bibliotheken: Beispiele aus dem In- und Ausland. Stuttgart, Hochschule der Medien, Bachelorarbeit, 2010

Tatjana Likar: "Motivacija in knjižnicni mededžment" [Motivation and library management]. In: Knjižnica 44 (2000) 1-2

Mira Vidic / Primož Južnič: "Odnos 'visokošolski knjižničar - študent': Kako študentje poznajo delo visokošolskega knjižničarja" [Relationship academic librarian - student: student's knowledge of academic librarians’ work]. In: Knjižnica 54 (2010) 1+2, S. 59-77

Cornelia Fix: Graue Maus oder Literaturluder - Das Bild der Bibliothekarinnen in der Belletristik ausgewählter Länder. Stuttgart, Hochschule der Medien, Bachelorarbeit, 2008

Gregor Kocijan: "Bibliograf Janko Šlebinger (1876-1951)" [Janko Šlebinger, the Slovene bibliographer]. In: Knjižnica 45 (2001) 1-2

Signe Preis-Frese: Bibliothekarsausbildung in Estland 1918-1940. Hamburg, Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Diplomarbeit, 2007

Modell der Slowenischen Nationalbibliothek in Minimundus (2005). Monika Bargmann, CC-BY

Violetta Bottazzo: "Novi poklici v knjižničarstvu" [New professions in librarianship]. In: Knjižnica 45 (2001) 4

Maja Božič: "Pregled trendov zaposlovanja diplomantov bibliotekarstva v Sloveniji, v obdobju 2000–2012" [Review of Trends in Employing Library and Information Science Graduates in Slovenia for the Period from 2000 to 2012]. In: Knjižnica 57 (2013) 4

Simona Senica: "Stili mišljenja pri knjižnicarjih v splošnih in specialnih knjižnicah v ljubljanski regiji" [Thinking style preferences among librarians in public and special libraries in the Ljubljana region]. In: Knjižnica 49 (2005) 4, S. 77-98

Janja Turk: "Tatjana Šifrer (1931-2005)". In: Knjižnica 49 (2005) 4, S. 147-149

Smilja Pejanovič: "Mara Šlajpah Zorn (1919-2006)". In: Knjižnica 48 (2004) 1-2, S. 167-168

Vida Močnik: "Ob jubileju Monike Klašnja - profesorice in bibliotekarke" [On occasion of the anniversary of Monika Klašnja - professor and librarian]. In: Knjižnica 48 (2004) 1-2

Yared Mammo Cherinet: "Blended skills and future roles of librarians". In: Library Management 39 (2018) 1+2, S. 93-105

V.K.: "In memoriam - Maja Kuštrin-Čemažar". In: Knjižnica 47 (2003) 1+2, S. 211-212

Stanislav Južnič: "Knjižničarji in knjige o matematičnih vedah v knjižnici ljubljanskega jezuitskega kolegija" [The librarians and mathematical sciences books of Ljubljana Jesuit College]. In: Knjižnica 49 (2005) 3, S. 155-182

Ksenija Petaros Kmetec / Nataša Gerbec: "Nacionalna knjižničarska združenja v Italiji" [Italian library associations]. In Knjižnica 48 (2004) 1+2, S. 159-180

Jolie O. Graybill / Maria Taesil Hudson Carpenter / Jerome Offord Jr. / Mary Piorun / Gary Shaffer: "Employee onboarding: identification of best practices in ACRL libraries". In: Library Management 34 (2013) 3, S. 200-218

Irena Sapač: "Breda Filo in njen prispevek k razvoju slovenskega Knjižničarstva" [Breda Filo and her contribution to the development of the Slovenian librarianship]. In: Knjižnica 51 (2007) 3-4

Yvonne Haeupler: Bibliothekare in der Selbstständigkeit - Erfahrungen, Berufsweg und Arbeitsfeld. Hamburg, Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Bachelorarbeit, 2011

Adrijana Biba Starman / Primož Južnič / Drago Žagara: "Pomen i izobraževanja in usposabljanja bibliotekarjev za delo z uporabniki s posebnimi potrebami" [The significance of education and training of librarians to serve users with special needs]. In: Knjižnica 55 (2011) 2+3, S. 63-85

Sabina Fras Popović: "Knjižničar v novem plačnem sistemu javnih uslužbencev" [Librarian in the new salary system of civil servants]. In: Knjižnica 52 (2008) 2+3, S. 115-133

Mihael Glavan: "Jože Šifrer (19. 5. 1922 – 24. 12. 2009)". In: Knjižnica 54 (2010) 1+2, S. 159-161

Tomaž Bartol: "Dr. Jože Spanring (1923-2010)". In: Knjižnica 54 (2010) 3, S.139-140


Die gesamte Sammlung an berufsbildrelevanten Literaturnachweisen ist auf library-mistress.net/berufsbild/ zu finden.

Wenn die Maschinen sprechen wollen

Heute 4:10 Uhr. Ich wache von weckerähnlichem Gepiepse auf. Hm, mein Handy ist es nicht. Jetzt hör ich auch nichts mehr. Vielleicht habe ich geträumt. Ich schlafe wieder ein. 4:20. Pieps, pieps, pieps. Ich stehe auf, versuche die Herkunft zu eruieren, es hört auf. Vielleicht warnt die Heizung vor irgendwas? Nein, die hat auch nichts. Der Anrufbeantworter, das Modem, das Telephon - nein. Na gut. 4:30. Pieps, pieps, pieps. Waaaaah! Das gibt's ja nicht. Ich ignoriere es. Ich hatte doch einmal einen Wecker, der so ähnlich geklungen hat. Wo der wohl ist... 4:40. Pieps, pieps, pieps. Ok, einmal steh ich noch auf und schau nach. Ich kann eh nicht schlafen. Heureka - das Funkthermometer hat Gesprächsbedarf!

black-and-white photography of a woman sleeping in a bed
simpleinsomnia: Woman sleeping in her bed, Flickr, uploaded 2016, CC-BY

CfP: Schwerpunktausgabe "Repositorien in Österreich" der VÖB-Mitteilungen

Call for Papers: Mitteilungen der VÖB, Schwerpunktausgabe zu "Repositorien in Österreich – Status quo und (zukünftige) Herausforderungen" Die Mitteilungen der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare (kurz: Mitteilungen der VÖB) sind eine Open Access-Fachzeitschrift mit einem disziplinären Schwerpunkt im Bereich Bibliotheks- und Informationswissenschaften. Dem "Fair Open Access"-Gedanken folgend werden weder APCs (article processing charges) noch andere Gebühren (submission charges etc.) für die Veröffentlichung von Beiträgen verrechnet. Hinsichtlich des Urheberrechts handelt es sich bei den Mitteilungen der VÖB darüber hinaus um ein sog. RoMEO green journal.

Sie erscheinen 3-4 mal im Jahr und werden von/in folgenden Suchmaschinen, Repositorien und Datenbanken indexiert:

Schwerpunktausgabe Repositorien

Heft 1 (2018) der Mitteilungen der VÖB hat den Themenschwerpunkt "Repositorien in Österreich – Status quo und (zukünftige) Herausforderungen" und soll Publikations- und Forschungsdatenrepositorien insbesondere aus drei Perspektiven beleuchten: seitens der Repository ManagerInnen, der IT-DienstleisterInnen und der BenützerInnen.

Als HerausgeberInnen der Schwerpunktausgabe fungieren Susanne Blumesberger (Universität Wien), Andreas Ferus (Akademie der bildenden Künste Wien), Christian Kaier (Universität Graz) & Gertraud Novotny (Wirtschaftsuniversität Wien).

Einreichung

Ihren Beitrag übermitteln Sie bitte an die E-Mail-Adresse des Redaktionsteams zu übermitteln: voeb-mitt@uibk.ac.at. Dieses entscheidet schließlich über die Aufnahme. Einreichfristen: Abstract bis spätestens 28. Februar 2018, fertiges Manuskript bis 16. März 2018. Bei etwaigen Fragen wenden Sie sich bitte an: Andreas Ferus (a.ferus@akbild.ac.at).

Richtlinien für AutorInnen

Voraussetzungen für die Veröffentlichung

Neben dem Fachbeitrag können unter anderem folgende Artikeltypen veröffentlicht werden: Interview, Report, Essay oder sonstige Mitteilung. Die eingereichten Manuskripte oder wesentliche Teile daraus dürfen nicht bereits an anderer Stelle veröffentlicht oder zur Veröffentlichung eingereicht worden sein. Die Präsentation der Inhalte als Kurzfassung auf einem Kongress gilt dabei nicht als Vorveröffentlichung.

Gestaltung der Manuskripte

Die Manuskripte der Fachbeiträge sollen in Deutsch oder Englisch eingereicht werden. Der Umfang soll zwischen 1.500 und 3.500 Wörter betragen. Längere Artikel sind nach Rücksprache möglich. Zusätzlich sollen die Manuskripte ein deutsches und englisches Abstract mit ca. 100 Wörtern sowie den deutschen und englischen Titel beinhalten. Weiters sollte die/der AutorIn geeignete (deutsche und englische) Schlüsselwörter angeben. Das Manuskript soll klar und übersichtlich gegliedert sein. Die Überschriften der Hauptabschnitte sollen möglichst kurz sein. Im Literaturverzeichnis ist die im Text zitierte Literatur in eindeutig nachvollziehbarer und konsistenter Form anzuführen. Als Grafikformate für die mitgelieferten Dateien können verwendet werden: die Formate TIFF und BMP (verlustfreie Bitmap-Formate); GIF und PNG (komprimierte Bitmap-Formate) für Schaubilder, JPG (komprimierbares Bitmap-Format) für Fotos. Auch wenn die Grafiken in den Text eingebunden sind, sollten sie zusätzlich als separate Dateien mit eindeutigem Dateinamen mitgeliefert werden.

Rechtliches

Alle AutorInnen versichern, dass sie einen substanziellen Beitrag zum Artikel erbracht haben und mit Form und Inhalt des Manuskripts einverstanden sind. Mit der Einreichung des Manuskripts und des sonstigen Materials bestätigen die AutorInnen, dass sie über die urheberrechtlichen Nutzungsrechte am Werk und den mitgelieferten Begleitmaterialien (Bilder etc.) verfügen.
Im Falle der Veröffentlichung verbleiben die Verwertungsrechte bei den AutorInnen, diese räumen den Mitteilungen der VÖB lediglich das Recht auf zeitlich unbegrenzte Einspeicherung in Datenbanken sowie die Verbreitung und Wiedergabe des Beitrags sowohl in elektronischer als auch gedruckter Form ein.
Für alle veröffentlichten Beiträge kommt die Creative Commons-Lizenz Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0) zur Anwendung.

Friday, December 29, 2017

Der Mann ohne Eigenschaften in der Lienzer Stadtbibliothek

Der Künstler Julius Deutschbauer im Gespräch mit Manfred Rebhandl anlässlich "20 Jahre Bibliothek der ungelesenen Bücher":

STANDARD: Wie sieht's bei Ihnen selbst aus mit Lesen?

Deutschbauer: Den Mann ohne Eigenschaften habe ich gründlich gelesen, als Jugendlicher mit 18 Jahren, und es hat mich überraschenderweise reingezogen. Damals war ich noch Discobesucher in Lienz in Osttirol, habe aber selten getanzt, ich war so ein untalentierter junger Mann in der Alpendiele und hatte immer den Mann ohne Eigenschaften unterm Arm, 1980 war das. Es war die erste Ausgabe aus den 1950er-Jahren, ein senfgelber Band in Leinen, den musste ich immer in der Lienzer Stadtbibliothek ausleihen. Alle drei Monate bekam ich einen Brief vom Stadtbibliothekar und musste das Buch für einen Monat zurückgeben und dort ruhen lassen, anschließend konnte ich es wieder ausborgen. Nach drei Jahren habe ich mir mal das Verzeichnis geben lassen, und es war tatsächlich nur ich, der das Buch ausgeliehen hatte. Ungefähr 20-mal.

Quelle: Manfred Rebhandl: "20 Jahre Bibliothek der ungelesenen Bücher: 'Alles vortrefflich!'". Interview mit Julius Deutschbauer. In: Der Standard, 25. Dezember 2017.

Friday, December 22, 2017

Die Bibliothek vor 300, 200, 100 Jahren. Kolumne 3/2017: Leihbüchereien

"Der Leseverein in Aspang empfiehlt den P.T. Sommergästen die reichhaltige Bibliothek (2.000 Bände) zur Benützung. Gebühr per Saison K 3,-. Bibliotheksstunden jeden Montag von 2 bis 3 Uhr nachmittags". Dieser Text stammt aus einem Inserat in Eduard Nemeczeks "Führer und Chronik von Aspang mit Berücksichtigung des Wechselgebietes und der Buckligen Welt" (1912). Waren das noch Zeiten, als in Veröffentlichungen der Tourismuswirtschaft mit dem Vorhandensein einer Leihbücherei geworben wurde!

Apropos Leihbücherei – darunter versteht man nicht eine öffentliche Bibliothek im heutigen Sinne, sondern eine kommerzielle Einrichtung, in der Bücher gegen Gebühr verliehen wurden. Die Leihbibliotheken waren häufig an Buchhandlungen angeschlossen, wurden von verschiedenen gesellschaftlichen Schichten zur kostengünstigen Literaturversorgung genutzt und bestanden vom 18. Jahrhundert bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. Die noch heute bestehenden Lesezirkel und Romantauschbörsen haben hier ihre Wurzeln.

Bildquelle: Inserat "Die grosse öffentliche Leih-Bibliothek von P. Rockenstein", Adolph Lehmann's allgemeiner Wohnungs-Anzeiger 1864, S. XXXI, www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/periodical/pageview/25908

Wie gestalteten diese Leihbüchereien ihre Öffentlichkeitsarbeit? Inserate standen an erster Stelle – in Reiseführern ebenso wie in Branchenblättern, in Tageszeitungen und Adressbüchern. Im Wiener Adressbuch "Lehmann" aus dem Jahr 1864 macht zum Beispiel "die grosse öffentliche Leih-Bibliothek von P. Rockenstein" mit 120.000 Bänden auf sich aufmerksam: "Alle Werke sind in den besten und schönsten Ausgaben vorhanden." Carl Armbruster gab 1811 in der "Wiener Zeitung" das Versprechen ab: "Meyn unausgesetztes Bestreben wird seyn, den Beyfall und die Zufriedenheit Aller zu verdienen, welche mein Institut zu ihrer Bildung oder zur Erholung benützen wollen."

Außerdem wurde mit gedruckten Katalogen geworben. Im "Verzeichniß der Bücher, welche bey Johann Georg Binz Buchhändler, auf dem Stephansfreydhof nächst dem Zwetlhof ausgeliehen werden" (1790) beispielsweise wird nicht nur der Bestand aufgelistet, sondern auch erläutert, wie eine Leihbücherei funktioniert:

Beim Empfang des ersten Buchs werden gegen einem gedrukten Schein 2 Gulden eingesetzt: wer aber zwey oder mehrere Bücher zugleich nihmt, setzt doppelt so viel ein. Für ein jedes Buch wird täglich ein Kreuzer bezahlt, welches geschieht, wenn ein Monath verflossen, oder aber auch alsdenn, wenn man vorhero zu lesen aufhört. Auf einen Tag werden keine Bücher ausgeliehen, wohl aber wenigstens auf 10 Täge. Wenn man zu Lesen aufhört, wird das eingelegte Geld gegen zurückgab des Buchs und Einlieferung des ausgestelten gedrukten Scheins zurückgegeben.


Kolumne erschienen in: Büchereiperspektiven 3/2017, S. 29 (gesamte Ausgabe als ePaper und als PDF)

Thursday, December 21, 2017

Zuviele Bücher - wer, ich?

Tuesday, December 19, 2017

Neuerscheinung: Bibliotheken in der Kriminalliteratur

Wieso hab ich das nicht geschrieben? Das frage ich mich bei einigen Büchern, u.a. bei der Neuerscheinung "Morde und andere Geheimnisse in der Bibliothek" ;-) Verlagsbeschreibung: "Verstaubt, veraltet, tot: Um das Image der realen Bibliothek steht es nicht zum Besten. [Hamma's mal wieder angebracht, das Klischee. Anm.] Anders in der Literatur: Hier wird die Bibliothek Schatzkammer, Mysterium und Heiligtum. Sie fasziniert und erschreckt, sie belebt und vernichtet – mitunter sich selbst. In literarischen Bibliotheken scheint ein Kriminalfall nie fern – und wer einen Blick in die Kriminalliteratur wirft, stößt ständig auf Bibliotheken. Von Poe und Doyle über Innes und Christie: Im Krimi ist der Bibliothekstopos seit den Anfängen des Genres beständig präsent, ohne je explizit erörtert zu werden. Namhafte Autoren haben den Topos weiterbelebt, darunter Hill, Padura und natürlich Eco. Höchste Zeit, diese notorisch unauffälligen partners in crime genauer zu untersuchen."
Lydia Schultchen-Holl: Morde und andere Geheimnisse in der Bibliothek. Über Buch-Räume in der Kriminalliteratur. Aisthesis Verlag, Bielefeld 2017. Auf literaturkritik.de entdeckt.

Monday, December 04, 2017

BBB news. Neue Einträge in der Bibliographie Berufsbild Bibliothekar_in

Rachel Franks: "'There's a dead body in my library': crime fiction texts and the history of libraries". In: The Australian Library Journal 64 (2015) 4, S. 288-300

Ashanti White: Not Your Ordinary Librarian. Debunking the Popular Perceptions of Librarians. Chandos 2012

Zvjezdana Dukic: "Choice of career in library and information science and past work experience". In: Journal of Librarianship and Information Science, 23. November 2017

Liat Klain-Gabbay / Snunith Shoham: "How is the Role of Academic Library Workers Perceived by both Faculty Members and Library Workers?". In: Libri. International Journal of Libraries and Information Studies, 14. November 2017

Alexandre Ribas Semeler / Adilson Luiz Pinto / Helen Beatriz Frota Rozados: "Data science in data librarianship: Core competencies of a data librarian". In: Journal of Librarianship and Information Science, 26. November 2017

Rachel D. Williams / Rebekah Willett: "Makerspaces and boundary work: the role of librarians as educators in public library makerspaces". In: Journal of Librarianship and Information Science, 23. November 2017

Thyra Kaye Russell: "Job Sharing: Is It in Your Future?". Paper presented at the Association of College and Research Libraries (ACRL) Session of the Annual Meeting of the Illinois Library Association (May 11-13, 1988).


Die gesamte Sammlung an berufsbildrelevanten Literaturnachweisen ist auf library-mistress.net/berufsbild/ zu finden.

Sunday, December 03, 2017

Arte und die Musiker mit A

Ich schaue sehr selten Arte. Ich würde zwar jederzeit eine Petition zum Erhalt des deutsch-französischen Kultursenders unterschreiben, aber in meinem Fernsehalltag spielt er doch eine untergeordnete Rolle. Umso interessanter ist, dass ich in den letzten Monaten zwei Mal beim Zappen hängengeblieben bin. Beide Male waren es Musiksendungen, beide Male israelische Musiker, deren Vor- und Nachnamen mit A beginnen, beide Male habe ich mir nach wenigen Minuten CDs bestellt :-)

Am Freitag war es der 1980 in Jerusalem geborene Singer-Songwriter Asaf Avidan. Die Sendung "Asaf Avidan ARTE Sessions@Château d'Hérouville" kann bis zum 1. März 2018 auf arte.tv nachgeschaut werden. Château d'Hérouville ist ein französisches Schloss aus dem 18. Jahrhundert, das von Michel Magne zu einem Tonstudio mit besonderem Flair umgebaut wurde, wo die MusikerInnen residieren und sich vom Umfeld inspirieren lassen konnten. Hier zwei der Lieder von Asaf Avidan, die mich besonders gefangen genommen haben:

Vom 1978 in Be'er Scheva geborenen Mandolinist Avi Avital habe ich mir gleich eine Bach- und eine Vivaldi-CD gekauft. Zu sehen war damals eine Aufnahme der Vivaldi-"Jahreszeiten" in Versailles.

Also, Arte ist wirklich spitze!

Neuerwerbungen am Flohmarkt

In Wiener Neustadt findet derzeit ein großer Flohmarkt der Stadtbücherei und der FH-Bibliothek statt, bei dem ich zwei Mal war und eifrig eingekauft habe. Ich werde nächste Woche noch einmal vorbeischauen, es kommt immer etwas Neues zum Vorschein. Meine Neuerwerbungen in Kürze:

Es sind auch einige Sachbücher und belletristische Werke rund um das Thema Wald und Jagd dabei :-)
  • Lebensraum Wald in Südtirol. Ein vielfältiges Ökosystem / Peter Ortner
  • Vor und nach der Jägerprüfung / Herbert Krebs
  • Auf frischer Fährte / Rudolf Schwarz
  • Economics of Knowledge / Dominique Foray
  • Der Anfang von Himmel und Erde hat keinen Namen. Eine Selbsterschaffung in sieben Tagen / Heinz von Foerster
  • Klarheit, Ordnung, Stille. Was wir vom Leben im Kloster lernen können / Anselm Grün und Petra Altmann
  • Das große Jagen / Ludwig Ganghofer
  • Cartography: Visualization of Geospatial Data: Visualization of Spatial Data / Menno-Jan Kraak
  • Bartls Abenteuer: Roman / Marlen Haushofer
  • Faust-Museum Knittlingen / Günther Mahal
  • Die Johannis Freimaurerei: Versuch einer Einführung / Bernhard Scheichelbauer
  • Mathematik für Sonntagmorgen. 50 Geschichten aus Mathematik und Wissenschaft / George G. Szpiro
  • Von Hirschen, Hahnen und Böcken im Gebirg / Lothar von Drasenovich
  • Die Försterbuben. Ein Roman aus den steirischen Alpen / Peter Rosegger
  • Jägerbrauch. Jagdliches Brauchtum, Jagdsignale, Jägerlieder / Engelbert Hager
  • Nachtquartier. Roman / Alexander Heimann
  • Gastgeben. 101 kreative Ideen. Das perfekte Dinner / Eva Neisser
  • Wia Dgrisdbamzuggaln in Süwwababia - Gedichte im Dialekt des Wiener Raumes / Albert Janetschek
  • Richtiges Erkennen von Wildschäden am Wald. Eine Arbeitsbroschüre der Zentralstelle Österreichischer Landesjagdverbände / Fritz Reimoser und Susanne Reimoser
  • Die Greifvögel - ihre Biologie und Ökologie / Leslie Brown
  • Je höher der Absatz... : Köpfs heiteres Wirtschaftslexikon / Steffen E. Köpf
  • Meine Städte. Ein Reisetagebuch / Julien Green
  • Tee in aller Welt / Susanne Bodensteiner
  • TransSib. Das Reisesachbuch für individuelles Reisen und Entdecken / Doris Knop
  • Nordseeküste Niedersachsens. Urlaubshandbuch / Roland Hanewald
  • Ameisen beobachten, bestimmen / Bernhard Seifert
  • Theater von unten. Von Artmann bis Unger und von der Drachengasse bis zum Tschauner. WIener Klein- und Mittelbühnen und ihre Autoren / Rainer Darin und Günter Seidl

Wednesday, November 15, 2017

Letters from Japanese American Children to the Librarian They Left Behind

An interesting new children's book is announced for January: "Write to me. Letters from Japanese American Children to the Librarian They Left Behind" (Charlesbridge 2018), written by Cynthia Grady and illustrated by Amiko Hirao:

"When Executive Order 9066 is enacted after the attack at Pearl Harbor, children's librarian Clara Breed's young Japanese American patrons are to be sent to prison camp. Before they are moved, Breed asks the children to write her letters and gives them books to take with them. Through the three years of their internment, the children correspond with Miss Breed, sharing their stories, providing feedback on books, and creating a record of their experiences. Using excerpts from children's letters held at the Japanese American National Museum, author Cynthia Grady presents a difficult subject with honesty and hope".

The Japanese American National Museum had an exhibition called "Dear Miss Breed: Letters from Camp" one can still find information about on their website.

I had first heard about the internment of about 120,000 Japanese-American people in George Takeis autobiography "To the Stars. The autobiography of George Takei, Star Trek's Mr. Sulu" (1995). Takei and his family spent four years in a camp.
P.S. The museum also held an exhibition about Takei - "New Frontiers: The Many Worlds of George Takei, which "explores the life and career of pioneering actor, activist, and social media icon George Takei, who currently serves on the Japanese American National Museum's Board of Trustees. By examining Takei's diverse experiences and achievements, this entertaining exhibition creates a portrait of a unique individual while offering an innovative means of engaging with the social history of America. Takei has been an innovator on many fronts. Through a curated selection of his artifacts, New Frontiers captures a long and colorful life while also providing a space to reflect on some of the social and political changes that rippled through America during the 20th and 21st centuries. The exhibition begins with Takei's childhood and his incarceration, along with his family, at the Rohwer and Tule Lake concentration camps during World War II. It then moves through his career as one of the first successful Japanese American actors in Hollywood; his public service appointments, including stints on the Southern California Rapid Transit District and the Japan–United States Friendship Commission; his coming out as a gay man and his celebrated marriage to longtime partner Brad Takei (née Altman); his ongoing activism on behalf of the Japanese American and LGBTQ communities; his wild popularity as a social media figure; and much more".

Tuesday, November 14, 2017

BBB news. Neue Einträge in der Bibliographie Berufsbild Bibliothekar_in

Janet Hyunju Clarke / Raymond Pun / Monnee Tong (Hrsg.): Asian American Librarians and Library Services. Activism, Collaborations, and Strategies. Rowman & Littlefield 2017

Melanie J. Norton / Nathan Rupp (Hrsg.): Transforming Medical Library Staff for the Twenty-First Century. Rowman & Littlefield 2017

Todd Gilman (Hrsg.): Academic Librarianship Today. Rowman & Littlefield 2017. Darin u.a.:

  • Marta Brunner / Jennifer Osorio: "Recruitment, Retention, Diversity, and Professional Development"
  • Ronald C. Jantz: "A Vision for the Future: New Roles for Academic Librarians"

David A. Baldwin: The Academic Librarian's Human Resources Handbook. Employer Rights and Responsibilities. Libraries Unlimited 1996

Susan W. Alman (Hrsg.): School Librarianship. Past, Present, and Future. Rowman & Littlefield 2017. Darin u.a.:

  • Nancy Everhart: "Professional Growth Through International Associations"
  • Mary K. Biagini: "Seizing Opportunities: How the Pennsylvania School Librarians Association Developed a Model Common Core Standards-based Information Literacy Curriculum and Leveraged Other Opportunities to Help School Librarians Develop Professionally"
  • April Dawkins: "Fostering the Next Generation of School Library Researchers"

Aoife Lawton / Jane Burns: "A review of competencies needed for health librarians – a comparison of Irish and international practice". In: Health Information & Libraries Journal 32 (2015) 2, S. 1471-1842

Christopher Skelton-Foord: "Surveying the Circulating-Library Scene: Popular British Fiction, 1770 - 1830". In: Peter Vodosek / Graham Jefcoate (Hrsg.): Bibliotheken in der literarischen Darstellung. Wiesbaden: Harrassowitz 1999 (= Wolfenbütteler Schriften zur Geschichte des Buchwesens 33), S. 89ff.

Geoffrey G. Allen: "The Proper Status and Functions of Librarians in Academic Institutions". In: The Australian Library Journal 33 (1984) 4, S. 5-12

Reinhart Siegert: "Libraries in the Literature of the Popular Enlightenment". In: Peter Vodosek / Graham Jefcoate (Hrsg.): Bibliotheken in der literarischen Darstellung. Wiesbaden: Harrassowitz 1999 (= Wolfenbütteler Schriften zur Geschichte des Buchwesens 33), S. 127ff.

Lester Asheim: "Librarians as professionals". In: Library Trends 27 (1978), S. 225–257

Alistair Black: "Representations of the Public Library in Victorian and Edwardian Fiction: Assessing the Semiological Approach". In: Peter Vodosek / Graham Jefcoate (Hrsg.): Bibliotheken in der literarischen Darstellung. Wiesbaden: Harrassowitz 1999 (= Wolfenbütteler Schriften zur Geschichte des Buchwesens 33), S. 151 ff.

Zsuzsanna Csuka: Das Motiv der Bibliothek in der Kriminalliteratur. Universität Wien, Masterarbeit, 2016

Günther Stocker: "Eine andere Welt - Die Bibliothek in Canettis 'Blendung'". In: Peter Vodosek / Graham Jefcoate (Hrsg.): Bibliotheken in der literarischen Darstellung. Wiesbaden: Harrassowitz 1999 (= Wolfenbütteler Schriften zur Geschichte des Buchwesens 33), S. 65ff.

Schulbibliothek als Baustein der Drogenprävention

Im thüringischen Landkreis Altenburger Land wurde eine Studie zum Suchtverhalten von Schülerinnen und Schülern durchgeführt. Die Ergebnisse führten zu verstärkten Bemühungen um Prävention und Früherkennung. In einem Bericht der Ostthüringer Zeitung fordert der Amtsarzt Stefan Dhein, der die Studie initiiert hatte, nicht nur den weiteren Ausbau der Schulsozialarbeit, "auch plädiert der studierte Humanmediziner, Pharmakologe und Toxikologe für mehr Bindung zwischen Schüler und Lehrer sowie für mehr Leben vor allem an den Schulen auf dem Land. Sport, Spiel, Wissensvermittlung in Arbeitsgemeinschaften, eine Schulbibliothek, ein Bibliothekar als festen Ansprechpartner".

Weiterlesen auf otz.de.